Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Biogasanlage, die seit November 2024 in erweiterter Form in Betrieb ist. Im Rahmen der Erweiterung wurde sie um eine Anlage zur Herstellung von Bio-LNG aus biogenen Reststoffen sowie zur Abscheidung und Verflüssigung von biogenem CO₂ ergänzt.
Durch die Herstellung von Bio-LNG aus biogenen Reststoffen entsteht ein erneuerbarer Kraftstoff, der fossiles LNG insbesondere im Transport- und Logistiksektor ersetzt. Gleichzeitig wird das bei der Produktion anfallende biogene CO₂ abgeschieden und gebunden, sodass es nicht erneut in die Atmosphäre gelangt, und als hochwertiges Flüssig-CO₂ für industrielle Anwendungen nutzbar gemacht.
Die Erweiterung erhöht den Energienutzungsgrad der Anlage erheblich und schafft zusätzliche Wertschöpfung durch die effiziente Nutzung vorhandener Ressourcen. Dank einer breiten Rohstoffbasis und langfristig gesicherter Lieferbeziehungen trägt das Projekt zu einer zuverlässigen regionalen Energieversorgung bei und stärkt die Versorgungssicherheit mit erneuerbaren Energieträgern.
Das bei der Gasproduktion anfallende biogene Flüssig-CO₂ wird als hochwertiger Rohstoff direkt an die Lebensmittel- und Industriewirtschaft geliefert und erschließt der Anlage damit einen zusätzlichen Absatzmarkt. Gleichzeitig leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung energieintensiver Wirtschaftssektoren und unterstützt den Übergang zu einer klimafreundlichen Energie- und Kreislaufwirtschaft.
Durch Investitionen in dieses Infrastrukturprojekt wird ein nachhaltiger Beitrag zur regionalen Energieinfrastruktur geleistet, der ökologische Vorteile durch CO₂-Bindung und Ressourceneffizienz mit wirtschaftlicher Wertschöpfung und langfristiger Versorgungssicherheit verbindet.